SPD Nordhorn: ergänzender Antrag im SEA am 15.02.21 – Baugebiet Oorde-Süd – auch nachhaltig entwässern !

Im kommenden SEA werden wir SEA-Mitglieder Frank Günther, Gisela Snieders, Harry Brooksnieder und Manuel Granja Nunes  auf unseren Antrag hin am 15.02.2021 unter anderem unseren neu eingebrachten Antrag :

Baugebiet Oorde-Süd – auch nachhaltig entwässern

beraten.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, 

ergänzend zu unserem Antrag vom 6.10.2020 „Bplan 211 – Antrag der SPD-Fraktion“ zum Baugebiet Oorde-Süd beantragt die SPD-Fraktion zur Beratung im SEA: 

Es ist vor der eigentlichen Entwurf des Bebauungsplans grundsätzlich auch mit Blick auf zukünftige Baugebiete zu prüfen, welche Vorgaben/Festsetzungen im Bebauungsplan erfolgen sollen, um eine möglichst nachhaltige Bauweise insbesondere hinsichtlich der Regenwassernutzung zu erreichen. 

Begründung: 

Traditionell werden in Nordhorn durch die vorausschauende Entwässerungsplanung der Verwaltung Verhältnisse geschaffen, die zu keinen Problemen führen. Hierbei werden die örtlichen hydrologischen Verhältnisse berücksichtigt. Bisher stand diese planerische Vorsorge mehr oder minder unter dem Aspekt, die Entwässerung so sicher zu stellen, dass insbesondere bei Starkregen kein Wasser auf die Gebäude einwirken konnte. Die hier meistens geschaffenen offenen kleinen Gewässer sind auch für das Microklima und das ansprechende Gesamtbild unserer Neubaugebiete vorteilhaft. Das soll so bleiben. 

Unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit sollen nun weitergehende Aspekte berücksichtigt und für die Bebauung planerisch vorgegeben werden. Nachhaltiges Regenwassermanagement berücksichtigt die Rückhaltung von Regenwasser auf dem Baugrundstück oder zumindest im Baugebiet, die Versickerung von Regenwasser durch befestigte Flächen statt deren Ableitung und die Nutzung des Regenwassers als Brauchwasser für Haus und Garten. Dabei ist klar,dass die örtlichen Verhältnisse angepasste Lösungen erfordern. Durch den Antrag soll eine generelle Diskussion der Politik erfolgen mit dem Ziel, konkrete Festsetzungen vornehmen zu können.  

Mit freundlichen Grüßen

Harald Krebs; Fraktionsvorsitzender

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