SPD-Nordhorn zeigt sich sehr zufrieden: Nordhorner Innenstadt wird „Zukunftsraum Niedersachsen“. Stadt erhält Fördermittel in Höhe von 252.000 Euro für die Belebung der Nebenlagen.

Die SPD-Nordhorn zeigt sich hoch erfreut über die Fördermittelzusage an die Stadt Nordhorn durch die SPD-Landesministerin Birgit Honé:

Die Stadt Nordhorn hat sich erneut erfolgreich um Fördermittel aus dem Programm „Zukunftsräume Niedersachsen“ beworben. 252.000 Euro und damit rund die Hälfte der geplanten Kosten stellt das Land für ein dreijähriges Projekt zur Stärkung der Nebenlagen abseits der Hauptstraße zur Verfügung. Die Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, Birgit Honé, überreichte Bürgermeister Thomas Berling und Projektmanagerin Andrea Veddeler die Förderzusage virtuell im Rahmen einer Videokonferenz.

„Nordhorn hat eine starke und attraktive Innenstadt, die sich in den vergangenen Jahren gut entwickelt hat“, sagte Berling bei seiner Projektpräsentation im Rahmen der Videokonferenz. „Aber spätestens durch die Corona-Krise ist klar geworden, dass wir hier als Kommune noch mehr Arbeit und auch Geld investieren müssen, um gemeinsam mit den Unternehmen, der Bevölkerung und den Eigentümerinnen und Eigentümern dieses wichtige Herzstück unserer Stadt zukunftsfähig zu halten. Darum freuen wir uns außerordentlich, dass das Land uns bei unseren vielfältigen Bemühungen großzügig unterstützt.“

Nebenlagen-Offensive

Andrea Veddeler, seit 2019 im Team der städtischen Wirtschaftsförderung, soll das Projekt „Nebenlagen-Offensive“ koordinieren und als zentrale Ansprechpartnerin fungieren. Ziel der Nebenlagen-Offensive ist es, Nordhorn als attraktive Einkaufs- und Erlebnisstadt weiterzuentwickeln und damit als Mittelzentrum nachhaltig zu stärken. Die besonders vom Strukturwandel betroffenen Nebenlagen der Innenstadt sollen die Alleinstellungsmerkmale Nordhorns (Wasserstadt, Lage der Innenstadt auf der Vechteinsel, Lage an Wander- und Radrouten, alte Textil- und Gründerstadt) aufnehmen und Raum für neue Trends wie Pop-up-stores, urban manufactoring, crafting, upcycling, recommerce oder kollaborative Strukturen bieten. Leerstehende Immobilien sollen genutzt werden, um neue Geschäftsmodelle zu erproben, traditionelle Einzelhändler und Existenzgründer sollen bei der Digitalisierung und der Zusammenarbeit unterstützt werden.

„Als konkrete Maßnahme ist zum Beispiel die Schaffung von Themenstraßen denkbar, in denen die Kundschaft verschiedenste Angebote zum gleichen Oberthema findet“, erläuterte Berling. Um das zu ermöglichen, will die Stadt leer stehende Ladenlokale anmieten und an Existenzgrüner*innen und innovative Unternehmer*innen flexibel vermitteln. Sie sollen aber auch für nicht-kommerzielle Aktivitäten von Vereinen oder Kreativen zur Verfügung stehen. „Durch ein gezieltes Geschäftsflächenmanagement wollen wir die Innenstadt als Ganzes beleben, auch die Geschäfte in der Hauptstraße werden dadurch profitieren“, ist sich Berling sicher.

Das Projekt ist auf einen Zeitraum von drei Jahren angelegt und in fünf Phasen unterteilt. In den ersten beiden Phasen sollen alle Beteiligten in Veranstaltungen und Workshops zusammenkommen, um gemeinsam die Ausgangslage zu analysieren und für das Projekt zu motivieren. Auch externe Planungsbüros und Expert*innen sollen eingebunden werden. In der dritten Phase sollen einheitliche Handlungskonzepte für verschiedene Bereiche der Innenstadt erarbeitet werden. Sie sollen konkrete Flächennutzungen, Marketingkonzepte sowie begleitende Online-Strategien beinhalten. In den abschließenden zwei Phasen des Projekts sollen die konkreten Maßnahmen und Teilprojekte umgesetzt und auf dauerhafte Beine gestellt werden.

Photo und Text (c): Stadt Nordhorn

 

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