SPD: endlich kommt die Digitalisierung in den Schulen voran

Bereits 2017 hatte die SPD im Rat der Stadt Nordhorn gefordert, die Schulen fit für die
Digitalisierung zu machen. Jetzt sieht die SPD endlich Fortschritte.
Zwar wird es noch einige Jahre dauern, bis Breitbandanschlüsse für alle Schulen gelegt sein
werden, aber die Weichen sind gestellt. Für die dann ab dem Hausanschluss erforderliche Haus
interne Verkabelung wird jetzt die Planung an ein Fachbüro vergeben. „Schade, das hätte schon vor
2 Jahren angegangen werden können“, sieht der Vorsitzende des Schulausschusses, Thomas
Bräutigam (SPD) einen Zeitverzug. Die dann folgende bauliche Umsetzung der IT- Infrastruktur an
städtischen Schulen soll bis Mitte 2023 abgeschlossen sein.
Ein großes Problem der Schulen wird nun auch gelöst. Technik braucht Betreuung. Die Verwaltung
wird Aufträge erweitern. Der Support soll umfänglich und zeitnah erfolgen und umfasst die
Sicherstellung der gesamten digitalen Infrastruktur der Schule (Netzwerke, Server, Zugang zur
Bildungscloud, Endgeräte), wie es die SPD und auch die Schulleiter gefordert hatten. „Wir werden
im Sommer des nächsten Jahres bewerten, ob die Ausweitung ausreicht“, so
Schulausschussmitglied Johanna Stiepel. Man müsse sehen, dass gerade die Grundschulen gar keine
personellen Ressourcen haben.
Vor allem wurde endlich eine alte Forderung der SPD erfüllt, auf eine einheitliche Technik in allen
Schulen zu setzen. Vorher wollten andere Fraktionen und Verwaltung an diese Vereinheitlichung
nicht ran, man ließ sich von den Wünschen der einzelnen Schule leiten. Ratsmitglied Harry
Brooksnieder, selbst IT-Fachmann führt die alte Position darauf zurück, dass Verwaltung und
Schulen keine ganzheitliche Betrachtung anstellen: „In jedem Betrieb ist IT-Entwicklung
Führungsaufgabe. Bei Schulen ist das unklar.“ Die von der SPD eingeforderte Diskussion bestätigte
dann die SPD-Position, dass nur eine einheitliche Technik in allen Schulen wirtschaftlich ist, auch
im Support, und bis hin zu den Endgeräten.


Bei den Endgeräten erreichte die SPD einen ersten Erfolg, denn alle Grundschulen erhalten für
jeden Grundschulzug einen Klassensatz an Tablett-Computern. Bereits im Herbst soll die Lieferung
erfolgen. „Wir wären gerne noch weiter gegangen, aber man muss für seine Vorschläge auch Mehrheiten finden. So bei den Tablett-Computern. Wir wollen, dass die Stadt für jedes Kind
zumindest ab der 4 Klasse ein eigenes Tablett beschafft, das natürlich besonders konfiguriert. Ist.
Nur so bleibt kein Kind zurück. Das „Home-Schooling kann jederzeit wieder kommen, und dann
haben wir wieder Kinder, die zu Hause nicht lernen können,“ so Fraktionssprecher Harald Krebs.
„Wir haben so viele engagierte Lehrerinnen und Lehrer in den Schulen, die sich der Digitalisierung
annehmen, wobei sie nur wenig Unterstützung vom Land erfahren. Andererseits tun sich noch viele
Schulen schwer mit dieser Herausforderung. Für die Bildung unserer Kinder müssen wir uns
gemeinsam anstrengen, und zumindest bei der Stadt geht es jetzt einen großen Schritt voran,“
resümiert die Parteivorsitzende Petra Alferink.

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