Thema: Dorfgemeinschaftshaus Brandlecht

 Die Nordhorner SPD unterstützt das Vorhaben, der Initiative „Zukunft Brandlecht“, im Stadtteil Brandlecht ein Dorfgemeinschaftshaus errichten zu lassen.

Im Herbst 2018 gründete sich die Initiative, nachdem bekannt wurde, dass die Gaststätte Staelberg im Ortskern abgerissen werden sollte. Seit diesem Abriss im Frühjahr 2019 gibt es für die Brandlechter Gemeinschaft keinen größeren Saal oder Raum mehr, um dort Treffen, Veranstaltungen oder Sitzungen verschiedenster Gruppen oder Vereine stattfinden zu lassen.

 

Nachdem sich die Initiative in der vergangenen Woche in der Sitzung der SPD-Stadtratsfraktion vorgestellt hat, wurden ihr Anliegen sowie die ersten Ideen einstimmig für positiv empfunden.

Alfred Koelmann, stellvertretender Bürgermeister und selbst Brandlechter, sagt hierzu: „Grade nach dem Abriss der Gaststätte Staelberg ist es umso mehr die Aufgabe der Nordhorner Politik, sich für ein aktives Gemeinschaftsleben in Brandlecht einzusetzen.“

Auch wenn noch einige Unklarheiten bestehen, da es bisher weder eine konkrete Gebäudeplanung und damit einhergehend auch keine dezidierte Kostenplanung gibt, sieht auch der zweite stellvertretende SPD-Vorsitzende Nordhorns, Steffen Müller, jetzt die Nordhorner Politik und Verwaltung in der Verantwortung: „Brandlecht fehlt seit diesem Jahr leider ein Ort der Begegnung mitten in der Gemeinde und es sollte unsere Aufgabe sein, hier die Bewohner Brandlechts bei ihren Bemühungen zu unterstützen und zu klären, inwiefern ein solches Projekt realisiert werden kann.“

Um dieses deutlich werden zu lassen, wird die SPD-Stadtratsfraktion in der nächsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses einen Antrag einbringen, um die Stadtverwaltung mit der Prüfung der Machbarkeit des Vorhabens zu beauftragen. Harald Krebs als Fraktionsvorsitzender verspricht: „Wir werden unseren Worten auch Taten im Stadtrat folgen lassen.“

Nach den ersten Plänen der Initiative soll das Dorfgemeinschaftshaus in direkter Nachbarschaft zum Brandlechter Sportplatz entstehen, um dort mögliche Synergie-Effekte wie beispielsweise bei der Verwaltung der Gebäude nutzen zu können.

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