Die langjährige SPD-Ratsfrau und stellvertretende Bürgermeisterin Silvia van den Berg hat der Nordhorner Rat am Donnerstag verabschiedet. Die 52-Jährige gibt wegen gesundheitlicher Probleme ihr Mandat auf. Sprecher aller Fraktionen würdigten ihr Wirken.

in einem eigenen Statement hat Silvia in bewegenden Worten ihren Abschied begründet und zugleich mahnende Worte für den Erhalt der Demokratie auch auf lokaler Ebene gefunden.

In einer sehr persönlichen – aber auch z.T. erheiternd beschriebenen – Rückschau auf ihre Ratstätigkeit und “Bürgermeisterei” hat Silvia van den Berg stets ihrer Linie folgend auf die Jahre von 2006 bis zu ihrem Ausscheiden zurück geblickt.

Silvia van den Berg verabschiedete sich mit dem Appell, sich kommunalpolitisch zu engagieren und unsere Demokratie zu schützen. „Es gibt viele gute Gründe, Kommunalpolitik zu machen.“ Die politischen Gräben in der öffentlichen Auseinandersetzung seien tiefer geworden, der Ton rauer und verächtlicher. Es gebe „eine schleichende Normalisierung von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“. Dagegen müsse man ankämpfen. Politik bedeute Vermittlung und das Bemühen um Transparenz, aber „Politik bedeutet auch Haltung, Rückgrat und Meinung“. Das könne nicht immer allen gefallen.

Die SPD-Fraktion verliert eine engagierte und sehr aktive Ratsfrau – hoffentlich können wir nach ihrer vollständigen Genesung wieder auf ihr persönliches Einwirken für die SPD-eigenen Themen setzen.

Vielen Dank Silvia !

 

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