SPD Frauen fordern paritätische Besetzung der Räte und Parlamente

Am Samstag, den 17.11.18 , konnte das AWO Center an der Veldhauser Straße in Nordhorn die vielen Frauen und Männer kaum fassen, die zu der Veranstaltung der ASF und SPD kamen. Über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer drängten sich in den Versammlungsraum. Wiebke Buchholz-Will wies in ihrer Begrüßung darauf hin, dass dieses Datum vor hundert Jahren ein wichtiger Aufbruch für mehr Demokratie und Gleichberechtigung gewesen sei, mit vielen Rückschlägen und immer wieder bleiernen Zeiten. MdL Hanna Naber
beleuchtete diese Entwicklung in ihrem spannenden Vortrag „Ein Ritt durch die Geschichte“ und verwies abschließend auf die Bemühungen um eine Wahlrechtsreform z.B. in Frankreich wo nur noch paritätisch aufgestellte Listen zu Wahlen zugelassen sind. Eine lebhafte Diskussion schloss sich an, an der sich auch ebenfalls die Bürgermeister Berling und Pannen beteiligten. Trotz guter Listenaufstellungen nach dem Reißverschlußverfahren, sei es häufig schwierig, Frauen für die politische Arbeit zu gewinnen. Die
Gleichstellungsbeauftragte Anja Milewski verwies auf die fehlende Gleichberechtigung in der Sorgearbeit,sie würde in vielen Familien immer noch überwiegend den Frauen zugewiesen.

Große Aufmerksamkeit erhielten die Interviews mit drei frühen weiblichen Abgeordneten : Emmy Wilmink, Rat der Stadt Nordhorn, Liesel Schmidt, Rat der Stadt Bad Bentheim und Liesel Günther, Kreistag. Sie überzeugten durch ihr starkes Engagement für sozial Schwächere und ihr Streben nach deren Besserstellung. Die SPD Kreisvorsitzende, Silvia Pünt-Kohoff, führte durch die Veranstaltung und freute sich über die vielen starken Frauen in der Grafschafter SPD, die Vorbilder für eine neue Generation junger, engagierter Frauen in der Politik seien. “Die Probleme sehen heute anders aus als vor 100 Jahren. Wir fordern die paritätische Besetzung der Räte und Parlamente mit Frauen und Männern, dabei auch verbesserte Bedingungen für Arbeit, Familie und Ehrenamt, damit Frauen sich selbstbewusst entscheiden
können”, so Pünt-Kohoff.
Die Sängerin Katharina Pasternak unterstrich mit eindrucksvollem Gesang eine sehr gelungene und informative Veranstaltung.

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