Nordhorn steht gut da, die Stadt entwickelt sich. Neues Kino, Personenverkehrauf der Schiene, Nordumgehung, und viele Neubauten. Aber kleine Mietwohnungensind knapp, trotz vieler Bauvorhaben von privaten Unternehmen.

Für die SPD ist die Schaffung zusätzlicher Wohnungen deshalb ein ganz wichtigesThema. Die letzte Ratssitzung habe gezeigt, dass die städtischeWohnungsbaugesellschaft GEWO nur in der Lage sein wird, in den nächsten beidenJahren 30 neue Wohnungen zu bauen. Danach strebt der Geschäftsführer der GEWOeine Steigerung auf bis zu 50 pro Jahr an. Die SPD-Parteivorsitzende PetraAlferink, auch Aufsichtsratsmitglied der GEWO, stellt dazu fest,dass das noch nicht unterlegt ist. „Dieses Ziel ist ambitioniert,aber leistbar.“

Für die SPD steht deshalb fest, dass der privatwirtschaftliche Wohnungsbau diegrößeren Zahlen liefern soll, um den Wohnungsbedarf zu decken. „Wir haben sehrleistungsfähige Baufirmen, wie viele Bauvorhaben zeigen,“ so Ratsfrau GiselaSnieders. Die Stadt sorge durch viele Planungsvorhaben für Baurecht, auch die Bereitstellung von Grundstücken gelinge, z.B. in der Oorde.

Aktuell hat die Verwaltung mit der Fa. Büter einen Vorschlag gemacht, wie imBereich Neuland/Opollonyweg ca. 200 Wohnungen entstehen können, darunter auch 20Sozialwohnungen (die GN berichteten). Während die SPD das Projekt begrüßt, habenandere Fraktionen in der letzten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses dasProjekt vertagt.

SPD-Fraktionsvorsitzender Harald Krebs kritisiert das scharf: „HunderteNordhornerinnen und Nordhorner suchen dringend eine Wohnung, und die anderen Fraktionen warten zu. Die angeführten Gründe für eine Vertagung sind dürftig,denn es ging nur um einen Konzeptbeschluss, damit die Verwaltung weiterarbeitet.“ Neben dem üblichen Bebauungsplanverfahren mit Bürgerbeteiligung sindzudem Ratsbeschlüsse über Grundstücksfragen erforderlich. Krebs: „Das wird allessorgfältig vorbereitet und beraten. Dazu ist Ziel führendes, zügiges Handeln derPolitik unbedingt erforderlich, um diese wichtigen Investitionen schnell voranzu bringen. Es wird Zeit, dass auch andere Fraktionen da Gas geben.“

Die nächste Befassung dieses Großprojekts erfolgt erst am 19. April imStadtentwicklungsausschuss.

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