SPD Apell an die Bundesregierung: Möglichst bald Flüchtlinge aus Griechenland aufnehmen

Vor einer Woche ist das Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos vollständig abgebrannt. 12.000 Menschen verloren ihre Unterkunft.
Angesichts der verheerenden Lage für die Menschen auf Lesbos drängte das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) die europäischen Länder zur schnellen Hilfe. Die gegenwärtige Situation der Flüchtlinge auf Lesbos ist eine humanitäre Katastrophe.
Die SPD Fraktion Nordhorn betont ausdrücklich, dass sie zu der am 25. April 2019 im Rat verabschiedeten Resolution steht. „Wir unterstützen unseren Bürgermeister Thomas Berling dabei, möglichst bald Flüchtlinge aus Griechenland aufzunehmen“ so die Ratsfrau Alide Broenink.
Idealerweise gibt es eine gesamteuropäische Lösung, aber die wird von den rechten Regierungschefs verhindert. Also müssen wir mit den Ländern eine Lösung finden, sie auch dazu bereit sind. Unser Innenminister hat sich ja schon dazu bereit erklärt, weitere Flüchtlinge aufzunehmen. Das müssen wir als Stadt unterstützen.
Die Stadt Nordhorn hat mit der Unterstützung zahlreicher Einwohnerinnen und Einwohner in den vergangenen Jahren den Geflüchteten Obdach und Hilfe gewährt und wird dieses auch in Zukunft tun. „Was 2015 so gut funktioniert hat, das funktioniert auch heute. Wir müssen den Familien mit Kindern helfen. Eine schnelle und unkomplizierte Hilfe ist hier nötig.“ so die Ortsvereinsvorsitzende Petra Alferink.
Die SPD ist sich sicher, dass die Bürgerinnen und Bürger Nordhorns bereit sind, diesen Menschen zu helfen. Dafür müssten sie jedoch erst einmal hier ankommen. Wir appellieren daher an die Bundesregierung, weitere Flüchtlinge nach Deutschland zu holen. Bundesweit haben sich bereits zahlreiche Gemeinden und Städte zur Aufnahme von Flüchtlingen bereit erklärt. Je länger wir jetzt warten, desto schlechter geht es den Menschen dort auf Lesbos. Der stellvertretende Vorsitzende Steffen Müller betont, dass die SPD Nordhorn daher auch einen Apell an die Bundesregierung richten wird.

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