Ein selten intensiver Wahlkampf liegt hinter uns. Unser Hauptziel, wieder den Bürgermeister zu stellen, haben wir erreicht. Thomas Berling hat ungeheuer viel investiert, hat die eigenen Unterstützer immer wieder motiviert und gezeigt, dass er ein „Leader“ ist. Und 3700 persönliche Stimmen zur Ratswahl in Nordhorn-Süd sind absolute Spitze!
Nicht immer einfach war es, mit manchen Kommentaren umzugehen. Da reden Leute von Kompetenz und Führungsqualität, äußern sich aber selbst in einer Art, die sie selbst als Führungskraft unmöglich machen würden. Ich bin sehr stolz darauf, dass aus einer geschlossenen SPD nicht zurück „gebolzt“ wurde.
Der „offene Brief“ von Friedel Witte war mindestens unanständig. Friedel Witte hat offenkundig vergessen, dass er selbst immer die Solidarität und Unterstützung aus der SPD bekommen hat. Der Ortsvereinsvorstand wird sich unter Beachtung aller Formalien mit seinem Handeln befassen.
Beeindruckend war Daniela de Ridder. Was für eine Power-Frau! Sie würde der Grafschaft so gut tun!
Bei der Kreistagswahl haben wir ein Mandat dazu gewonnen, gemessen am Landestrend mit -1,7% ist das gut. Ansonsten tritt die Kreis-SPD auf der Stelle. Die GN hat recht: eine Wechselstimmung war nur in der Person von Daniela auszumachen.
Im Stadtrat haben wir knapp das 18. Mandat verfehlt. Gut ist: der Abstand zur CDU ist nun größer, die FDP hat keinen Fraktionsstatus mehr (und dann plakatieren die „Stark vor Ort“!). Die „Willeme-Parteien“ haben 4 Mandate verloren, die aber alle an die Parteien gingen, die sich bei der Bürgermeisterwahl und auch sonst im Wahlkampf zurück gehalten haben: Die Linke mit 1 Sitz und die auf der „Bundeswelle“ reitenden Grünen. Glückwunsch!
Wir haben einen erstklassigen, praktisch fehlerfreien Wahlkampf gemacht. Noch nie wurden so intensiv Hausbesuche gemacht, noch nie bekamen wir so viel Unterstützung auch von Leuten, von denen wir das traditionell gar nicht erwartet hätten. Die SPD in Nordhorn hat sich als offene Partei gezeigt, wir haben sicher mehr als Wählerstimmen hinzu gewonnen. Darauf lässt sich prima aufbauen.
Wir danken allen, die uns mit Rat und Tat und letztlich mit ihrer Stimme unterstützt haben. Wir werten das als Verpflichtung, unseren sachbezogenen Stil weiter zu führen und die Dinge im Stadtrat anzupacken, die wir im Wahlkampf beschrieben haben.
Harald Krebs